Eignung prüfen
Wir untersuchen Zähne, Biss und Kieferfunktion und berücksichtigen die schlafmedizinische Diagnose.
Ruhiger schlafen, besser atmen
Ein individuell angepasstes Antischnarchgerät – fachlich Unterkieferprotrusionsschiene (UPS) genannt – hält den Unterkiefer während des Schlafs in einer leicht vorverlagerten Position. Dadurch kann im Rachen mehr Raum entstehen und einfaches Schnarchen bei geeigneten Erwachsenen reduziert werden. Auch bei einer ärztlich diagnostizierten obstruktiven Schlafapnoe kann eine Unterkieferprotrusionsschiene je nach Befund und Behandlungsplanung eingesetzt werden.
Schnarchen sollte nicht vorschnell als harmlos eingeordnet werden. Bei Atemaussetzern, ausgeprägter Tagesmüdigkeit oder morgendlichen Kopfschmerzen sollte zunächst eine ärztliche, bei Verdacht auf eine schlafbezogene Atmungsstörung insbesondere schlafmedizinische Abklärung erfolgen. In der Kieferorthopädie am KAP prüfen wir anschließend Zähne, Zahnhalteapparat, Biss und Kiefergelenke, bevor wir eine Schiene planen.
Die Schiene wird individuell gefertigt und schrittweise eingestellt. Regelmäßige Kontrollen helfen, Wirkung, Sitz und mögliche Veränderungen an Zähnen oder Kiefergelenken im Blick zu behalten. Bei einer Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe wird der Therapieerfolg zusätzlich ärztlich beziehungsweise schlafmedizinisch überprüft.
Abklärung und Anpassung aus einer Hand
Wir untersuchen Zähne, Biss und Kieferfunktion und berücksichtigen die schlafmedizinische Diagnose.
Auf Grundlage Ihrer Kiefersituation entsteht eine passgenaue, einstellbare Schiene.
Wir passen die Vorverlagerung behutsam an und kontrollieren Sitz, Funktion und Verträglichkeit.
Nein. Die Eignung hängt von Ursache, Befund und möglichen schlafbezogenen Atmungsstörungen ab. Deshalb steht vor der Anfertigung eine gezielte Abklärung.
Nein. Insbesondere bei Verdacht auf Atemaussetzer ist eine ärztliche Diagnostik notwendig. Die zahnärztliche Schiene wird in ein abgestimmtes Behandlungskonzept eingebunden.
Vorübergehende Spannungsgefühle oder Veränderungen der Bisslage am Morgen sind möglich; langfristig können auch Zahnstellungs- oder Bissveränderungen auftreten. Regelmäßige Kontrollen helfen, solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Je nach Befund können zusätzlich morgendliche Übungen sinnvoll sein.
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